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RÜCKENSCHMERZEN
vertebragene Schmerzen
        
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Teil 1

Zunächst eine gute Nachricht für alle (deutsche) Schmerzpatienten

Sozialgericht stärkt die Rechte von Schmerzpatienten. Danach hat ein Schmerzpatient das Recht in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden, er muß also nicht irgendeine der sonst üblicherweise angebotenen Rehabilitationen akzeptieren sondern kann unter Hinweis auf das Urteil gleich Widerspruch einlegen. Hier gelangen Sie zu dem Urteil (dieses gilt sinngemäß natürlich nicht nur für die Rentenversicherungen sondern auch für Krankenkassen), das mittlerweile rechtskräftig ist. Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik

Rückenschmerzen werden (nicht ganz korrekt) auch als vertebragene Schmerzen (= von der Wirbelsäule ausgehende) bezeichnet. Nicht ganz korrekt deswegen, weil Rüc kenschmerzen nicht nur wirbelsäulenbedingt sind (siehe Tabelle weiter unten).

Eine große Bedeutung spielen chron ische Rückenschmerzen in den Statistiken der Kranken- und Rentenversicherungen: Bei Männern sind vertebragene Schmerzen mit 14 % die häufigste Ursache für Krankheitsausfälle, bei Frauen mit 11% die zweithäufigste.

Etwa 30-40% unserer Patienten klagen über von der Wir belsäule ausgehende oder dort empfundene Rückenschmerzen. Die Wirbelsäule als statisches Achsenorgan ist in dieser Funktion großen Belastungen ausgesetzt, entsprechend häufig treten Verschleißerscheinungen auf, die über die physiologische Degeneration (= normale Abnützung) hinausgehen und deshalb oft Beschwerden verursachen. Es ist jedoch stets zu bedenken, daß auch höhergradige Verschleißprozesse nicht unbedingt mit Rückenschmerzen einhergehen müssen, auch gibt es keine statistische Korrelation zwischen dem Ausmaß der abnutzungsbedingten Veränderungen und der geklagten Schmerzintensität. 
Das Vorhandensein abnutzungsbedingter Veränderungen, die theoretisch die geklagten Beschwerden verursachen können, darf deshalb nicht dazu verleiten, eine weitergehende Diagnostik
(= Maßnahmen zur Erkennung eines Krankheitsgeschehens) zu unterlassen. 
Vertebragene Schmerzen können auf die Schädigungsregion (
Bewegung ssegment) beschränkt bleiben und/oder in das Versorgungsgebiet eines irritierten oder geschädigten Nerven (pseudoradikuläre Syndrome oder radikuläre Syndrome) ausstrahlen. Diffuse, in die Peripherie (= in den äußeren Körperbereich) projizierte Schmerzen ohne fassbare Nervenstörung, begleitet von Krankheitszeichen, die dem vegetativen, unwillkürlichen Nervensystem zuzuordnen sind (z.B. örtlich vermehrte Schweißbildung), sprechen für die Funktionsstörung des Grenzstranges (= vegetative Nerven strukturen beiderseits der Wir belsäule) (Synd rom des sympathischen Grenzstranges, Thoden 1989). 

Systematik der Schmerzursachen

1. Vertebragene (= wirbelsäulenbedingte) Schmerzen:
      Degenerative Veränderungen (= durch Abnutzung hervorgerufen)
          - Bandscheibenschäden (Bandscheibenvorwölbung, Bandscheibenvorfall), Osteochondrose
        - Rüc kenschmerzen bei ligamentärer Insuffizienz (= Funktionsstörung von Haltebändern)
          - Rüc kenschmerzen bei Störung der gelenkigen Wirbelverbindungen
          - knöcherne Veränderungen (Randzacken, Knochen wulste usw.)
       Missbildungen
          - angeborene (z.B. Spina bifida, Blockwirbel, Keilwirbel)
          - Rückenschmerzen bei Wachstumsstörung (z.B. Skoliose, Morbus Scheuermann)
       Entzündliche Erkrankungen
          - Rheuma tischer Formenkreis (z.B. Polymyalgia, Morbus Bechterew)
          - Rüc kenschmerzen bei Infektionserkrankungen (Spondylitis z.B. durch Tbc,
            Staphylokokken, M. Bang)
       Generalisierte Skeletterkrankungen
          - (z.B. Osteoporose, Osteomalazie)
       Tumoren der Wir belsäule
          - Rüc kenschmerzen bei Primärtumoren (hauptsächlich Plasmozytom)
          - Rüc kenschmerzen bei Metastasen
      Traumen (= Verletzungen) (Rückenschmerzen bei Frakturen, Schleudertrauma der HW S)
       Defekte, nicht verletzungsbedingte (z.B. Spondylolyse
       und  Spondylolisthesis)
2. Neurologische Erkrankungen:
             (z.B. Rückenschmerzen bei Polyradikulitis, Rückenmarkstumoren,
             Syringomyelie, Tabes dorsalis
3. Referred pain (Übertragungsschmerz):
       Halswir belsäule: sog. viszera le Übertragungsschmerzen bei
             Erkrankung innerer Organe: Leber, Gallenblase, Ma gen,
             Milz, Dickdarm, Herz u. Affektionen des Schultergelenkes
       Brustwirbelsäule: Schmerzprojektion bei Erkrankung der
             Speiseröhre, der Pleura (= Brustfell) und bei Aortenaneurysma (= krankhafte Wandausbuchtung der Hauptschlagader)
       Lendenwirbelsäule: Schmerzprojektion bei gynäkologischen
             und urologischen Erkrankungen
4. Myofasziales Syndrom
     (= Von Muskeln und deren Gewebsumhüllung sowie Sehnen ausgehende Rüc kenschmerzen)

Die verschiedenen Abschnitte der Wirbelsäule

Das Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) oder auch Zervikalsyndrom genannt, ist ein Sammelbegriff für von der Halswirbelsäule ausgehende oder den Halswir belsäulenbereich betreffende Schmerzen. Die mit Abstand häufigste Ursache sind Störungen im Bereich der gelenkigen Wirbelverbindungen, die sog. "Wir belblockierungen". 
In der Regel klagen die Patienten über
Rüc ken- bzw. Nackenschmerzen, die in die Schulter n, manchmal bis in die Arme und/oder auch in den Hinterkopf (z.T. bis zur Stirn) ausstrahlen können. Meist ist die Muskulatur neben der Wir belsäule verhärtet, häufig verbunden mit einer schmerzhaft eingeschränkten Kopf beweglichkeit. Vielfach besteht auch Klopfschmerzhaftigkeit über den Dornfortsätzen der Halswir belsäule. 
Zum Ausschluß eines die
Nervenwurzel n betreffendes Krankheitsgeschehens (radikuläres Syndrom), bedarf es immer einer fachlichen Abklärung (Neurologie, Radiologie).
Heftigste Schmerzzustände mit Muskelhartspann und dadurch erzwungener Fehlhaltung (Schiefhaltung) werden als „akuter Tortikollis“ bezeichnet.

In Abhängigkeit von der Höhe der Störung unterteilt man das HW S-Synd rom in: 

Oberes HW S-Synd rom: Die typischen Krankheitszeichen sind in der Literatur unterschiedlich dargestellt (Kügelgen et Hillemacher 1989, Kocher et al. 1980, Dahmen et al. 1985). Gemeinsames Merkmal sind Nacken schmerzen mit Schmerz ausstrahlung nach oben in den Kopf, da sich die Störungen überwiegend auf die Ner venwurzel des 2. Halswirbels konzentrieren. Die Schmerzeinstrahlung in den Hinterkop f, teilweise auch bis zur Stirn region ziehend, führt häufig zur Diagnose eines zervikogenen oder vertebragenen (= wirbelsäulenbedingten) Kopfschmerz es
Inwieweit die HW
S-spezifische "Unkovertebralarthrose" bzw. Uncarthrose (= Erkrankung des „Halbgelenks“ zwischen zwei Wirbelkörpern) über eine Einengung der Wirbelsäulenschlagader (A. vertebralis) im Foramen intervertebrale (= Zwischenwirbelloch) ein zervikozephales (= Hal s und Kop f betreffendes) Krankheitsbild verursachen kann, ist noch nicht endgültig geklärt. 

Mittleres HW S-Synd rom: Typische Schmerzen treten im Bereich der Halswirbel 3, 4, 5 auf und strahlen in die Schulter blätter, auch bis über die Schulter aus. Beim radikulären Synd rom (= Krankheitszeichen infolge einer Ner venstörung, -schädigung) treten Störungen der Nervenfunktion in Form von herabgesetzter Empfindung und/oder Lähmungen von Schulterblattmuskeln (z.B. M. levator scapulae) auf. Ganz selten kommt es auch zu einer Zwerchfellähmung (Thoden 1987). Beim radikulären Synd rom der Ner venwurzel des 5. Halswirbels ist der M. biceps brachii betroffen. 

Unteres HW S-Synd rom: Da die Ner venwurzeln des 6. bis 8. Halswirbels und des 1. Brustwirbels betroffen sind, können diese Schmerzen bis in den Klein finger ausstrahlen. Meist wird dieser Schmerzzustand mit „Zervikobrachialgie" (Nacken-Schulter-Arm-Syndrom) bezeichnet, obwohl streng genommen das Zervikobrachialgiesyndrom mit einer radikulären Symptomatik (= Krankheitszeichen infolge einer Nervenstörung, -schädigung) einhergeht (Debrunner 1988). 
Die pseudorad
ikuläre (= auf eine scheinbare Nervenschädigung zurückzuführende) Ausstrahlung in die Arme fällt noch unter den Begriff "Cervical-Syndrom". 
Bei Störung der Ner
venwurzel des 1. Brustwirbels kann sich ein Horner-Synd rom (= Augenlidsenkung, Verengung der Pupille, Zurücksinken des Augapfels) ausbilden (Thoden 1987). 

Das Brustwirbelsäulensyndrom (BWS-Syndrom) ist ein Sammelbegriff für Schmerzen, die von der Brustwirbelsäule ausgehen oder den Brustwir belsäulenbereich betreffen. 
Von den Abschnitten der Wir
belsäule ist die BW S hinsichtlich Rückenschmerzen prozentual am wenigsten betroffen. Statisch-dynamische Faktoren spielen hier eine untergeordnete Rolle, es dominieren reflektorische (= von einem anderen erkrankten Organ ausgehende, reflexartige) Störungen, hauptsächlich im myofaszialen (= Mus keln und deren Gewebsumhüllung betreffenden) System. Nicht selten sind auch Interkostalnerven (= Zwischen rippen nerven) im Sinne einer pseudoradikulären Symptomatik (= Krankheitszeichen, die von einer scheinbar gestörten Ner venwurzel ausgehen) beteiligt. Eine radikuläre Symptomatik (= Krankheitszeichen, die von einer tatsächlich gestörten Ner venwurzel ausgehen) kann leicht übersehen werden, da z.B. bei motorischen (= die Muskelfunktion betreffenden) Ausfällen kaum eine körperliche Beeinträchtigung eintritt, es sei denn, es sind mehrere Interkostalnerven (= Zwischenrippenner ven) betroffen, was dann zu einer Störung der Lungenfunktion führen kann. 
Der Schmerzcharakter im Bereich der Brustwir
belsäule wird von den Patienten meist mit dumpf und drückend angegeben. In der Regel ist die Mus kulatur neben der Wir belsäule verhärtet und druckschmerzhaft. Oft besteht auch Klopfschmerzhaftigkeit über den Dornfortsätzen der Wirbelkörper. 
Relativ häufig treten
vertebragene Schmerzen im Rahmen von Wachstumsstörungen auf (z.B. Scheuermann Krankheit, Skoliose), begünstigt durch die damit verbundene Fehlhaltung. 
Das BWS-Syndrom kann auch Folge von zusammengebrochenen Wirbeln aufgrund einer Osteoporose sein. Nicht selten stellt sich ein BW
S-Synd rom auch nach einem unfallbedingten Wirbelbruch ein. 
Viszera
le (= die Eingeweide betreffende) Übertragungsschmerzen (Referred pain) sind stets in die differentialdiagnostischen Erwägungen (= Überlegungen, welche Krankheiten noch in Frage kommen können) mit einzubeziehen. Störungen bzw. Krankheiten von Herz und Bauch speicheldrüse führen oft zu Beschwerden zwischen den Schulterblättern. Auch Erkrankungen der Speiseröhre, Pleura (= Brustfell) und Fehlbildungen der Brustaorta (= Brustschlagader) können zu Beschwerden in der BW S-Region führen. 

Das Lendenwirbelsäulensyndrom (LWS-Syndrom) ist ein Sammelbegriff für Rücken - bzw. Kreuzschmerzen, die aufgrund degenerativer (= abnutzungsbedingter) Wirbelsäulenveränderungen oder statisch-muskulär bedingter Störungen von der Lendenwirbelsäule ausgehen oder den Lendenwir belsäulenbereich betreffen. 
Die
Lendenwirbelsäule ist großen statisch-dynamischen Belastungen ausgesetzt, weshalb hauptsächlich dieser Wirbelsäulenabschnitt von Schmerzsyndrome n betroffen ist. 
Als Schmerzursache stehen wie bei der
Halswirbelsäule übermäßige degenerative (= abnutzungsbedingte) Veränderungen im Vordergrund, wobei der Ba ndscheibe eine Schlüsselrolle zufällt. Der Wassergehalt des Gallertkernes der Ba ndscheibe nimmt im Laufe der Zeit ab und damit die Elastizität, wodurch die Beweglichkeit beeinträchtigt wird. Der Faserring verliert allmählich seine Haltefunktion, wird rissig und teilweise für die Gallertmasse durchlässig. Bereits in dieser Phase sind Bandscheibenvorfälle möglich. Das Bewegung ssegment wird durch diese Bandscheibenveränderungen nunmehr instabil, wodurch die Funktionsbewegungen beeinträchtigt werden. Die Wir belkörper können sich dann gegeneinander verschieben, worunter die kleinen Wir belgelenke besonders leiden und schließlich mit arthrotischen (= krankhaften) Veränderungen reagieren (Spondylarthrosen). Mit zunehmender Bandscheibendegeneration (= Bandscheibenabnutzung) nähern sich die Wirbelkörper einander und reagieren mit Randzackenbildung (Spondylose) und Sklerosierung (= krankhafte Verhärtung) der Deckplatten (Osteochondrose). Allmählich kommt es zu einer Versteifung, die an sich der Entstehung von Rückenschmerzen entgegen wirkt ("wohltuende Versteifung im Alter"). 
Jede Phase dieser fortschreitenden Degeneration kann im Bewegungssegment Schmerzen verursachen, die auch mit pseudoradikulärer oder gar radikulärer Symptomatik
(= Krankheitszeichen die auf eine scheinbar oder tatsächlich geschädigte Nervenwurzel zurückzuführen sind) einhergehen können. Verschleißprozesse, die über die normale, altersentsprechende Abnutzung hinausgehen, können auch zu einer Verengung des Spinalkanals (Spinalkanalstenose) führen und in den betroffenen Segmenten vertebragene Schmerzen hervorrufen, bei entsprechendem Ausmaß treten weitere Beschwerden hinzu ((pseudorad ikuläre, rad ikuläre Ausstrahlungen in die Beine, Claudicatio spinalis (= Funktionsbeeinträchtigung der Beine aufgrund einer Durchblutungsstörung im Rücken mark)). 
Die kleinen Wir
bel gelenke, die wegen ihrer dachziegelartigen Anordnung auch Facettengelenke genannt werden, können auch isoliert, also unabhängig vom Einfluß der Bandscheibendegeneration arthrotische Veränderungen erfahren und dann ebenfalls schmerzhafte Blockierungen des Bewegungssegmentes hervorrufen. Auch im Bereich der Foramina intervertebralia (= Zwischenwirbellöcher) können isolierte Störungen auftreten, die die zugehörigen Nervenwurzel n irritieren oder gar schädigen und dann zu Rückenschmerzen führen. Ein Bandscheibenvorfall erfolgt meist dorsolateral (= seitlich und nach hinten) und kann schon bei geringem Ausmaß das Bewegungssegment blockieren. In der dorsolateralen Region kann aber auch die Nervenwurzel direkt tangiert bzw. eingeklemmt werden und ausstrahlende Krankheitszeichen bewirken. 
90% aller
Bandscheibenvorfälle finden in den Etagen L4/L5 und L5/S1 statt (Sehhati-Chafei 1988). Diese bevorzugte Lokalisation führt dazu, daß häufig die Diagnose "Lumboischialgie" gestellt wird, da die oberen Anteile des Pl exus ischiad icus (= Nerven geflecht aus dem der Ischias nerv entstammt) bzw. Pl exus sacral is (= Nervengeflecht im Bereich des Kreuzbein s) den Ner venwurzeln L4 und L5 entstammen. 

Patienten mit Rückenschmerzen nach Bandscheibenoperationen sind bezüglich einer Schmerzbehandlung sehr problematisch. Erfahrungsgemäß nimmt die Problematik mit jeder weiteren Operation sogar noch zu. Der oben beschriebene typische Ablauf des Abnutzungsprozesses macht deutlich, daß auch mit einer Operation die eigentliche Schmerzursache ja nicht behoben werden kann, im Gegenteil, es besteht sogar die Gefahr, daß der degenerative Prozeß noch beschleunigt wird. Mit jeder Operation nimmt die Tendenz zur Instabilität zu, abgesehen von den zusätzlichen iatrogenen (= durch die Operation verursachten) Gewebsschädigungen. 
Nicht selten sehen wir Patienten, bei denen nach mehrfachen
Bandscheibenoperationen wegen Instabilität eine Spondylodese (= operative Wirbelsäulenversteifung) durchgeführt werden mußte. Leider ist auch nach einer solchen, teilweisen Wirbelversteifung ein Großteil der Patienten nicht beschwerdefrei. Es ist daher zu begrüßen, daß die Indikation (= Anzeige) zur Bandscheibenoperation in den letzten Jahren immer mehr eingeschränkt worden ist. 
Als Grund für eine Operation ist das Krankheitszeichen "vertebragene Schmerzen" in den Hintergrund getreten. Als relative Indikation
(= Anzeige) gelten allenfalls unerträgliche, therapieresistente (= nichts hilft) vertebragene Schmerzen
Beim sog. Cauda-Synd
rom (= Rücken markschädigung mit Lähmung der Beine), ebenso bei motorischen Defiziten (= Beeinträchtigungen der Muskelfunktion), die unter konservativer Therapie (= Behandlung ohne Operation) bestehen bleiben oder gar zunehmen, muß operiert werden, um eine Entlastung herbeizuführen. 
Segmentale
vertebragene Schmerzen, mit und ohne Schmerzausstrahlungen, können auch von den Muskeln neben der Wirbelsäule selbst und/oder den zugehörigen Sehnen ausgehen (myofasziales Schmerzsyndrom). Über den segmentalen Reflexbogen kann auch die benachbarte Seite mit einbezogen werden, so daß das Bild eines vertebragenen (= von der Wir belsäule ausgehenden) Rückenschmerz es vorgetäuscht wird. 

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  2. wer seit mehr als 22 Jahren ambulant und stationär eine qualifizierte Schmerztherapie und

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  4. eine Weiterbildungsermächtigung für 1 Jahr Anästhesie besitzt (und das als Reha-Einrichtung !!),

  5. neuerdings auch 18 Monate für das Fachgebiet Physikalische und Rehabilitative Medizin und 

  6. natürlich auch für die Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen weiterbildungsberechtigt ist,

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www.rueckenschmerzen.li  k u aktualisiert: >23.03.2006</>

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